Was ist das Gefühlsrad? Das Gefühlsrad ist ein visuelles Kommunikationsmittel in Form einer runden Scheibe. Auf dieser Scheibe sind Felder und Zonen sternenförmig angelegt. Die Gliederung erinnert an die Speichen eines Rades, was diesem Gesprächsinstrument vermutlich den Namen Gefühlsrad eingebracht hat. Die Kreissegmente sind zumeist in unterschiedlichen Farben gestaltet, deren textlicher Inhalt verschiedene Gefühle wiedergeben. Daneben gibt es weitere Felder, welche die Stärke des jeweiligen Gefühles bestimmen. In der Mitte im Zentrum des Gefühlsrades befindet sich ein Feld, die so genannte Ruhezone. Das Gefühlsrad wurde in den USA als Kommunikationsmittel in Konfliktgesprächen entwickelt. Das beinahe spielerisch eingesetzte Gefühlsrad dient als Offerte zu einer offenen und freien Kommunikation mit einem oder mehreren Gesprächs- oder Konfliktpartnern. Vor allem geht es über das freie Reden über Gefühle oder sich Bewusstwerden bestimmter Gefühle. Wie wird das Gefühlsrad in der Praxis eingesetzt? Das Gefühlsrad bildet den Mittelpunkt, quasi das Zentrum der Sitzung. Die Parteien, bestehend aus zwei bis maximal 7 Personen setzen sich um das Gefühlsrad. Die Positionierung sollte nach Möglichkeit so optimiert sein, dass sich die Beteiligten direkt anschauen können. In der Session sollen die Gefühle auf dem Gefühlsrad markiert werden. Für die Markierung werden Chips, kleine Steinchen oder auch Knöpfe verwendet, welche auf das entsprechende Feld gelegt werden. Man sollte sich bewusst sein, dass Menschen mehrere Gefühle gleichzeitig haben können. Diese Gefühle dürfen auch widersprüchlich zueinander sein. Das mag irritierend wirken, ist aber völlig normal. Nach der Bestandsaufnahme und der Offenlegung der Gefühle, können nun die Gefühle verbalisiert werden. Letztendlich geht es um Kommunikation, die durch das „Spiel“ mit dem Gefühlsrad in Gang gesetzt werden soll. Die Gefühle können begründet, interpretiert und näher erörtert werden. Das Gegenüber kann Fragen stellen und seinerseits seine Gefühle offenbaren. Hier können sich die Partner oder Parteien laufend abwechseln oder es sprechen die Diskutanten nacheinander. Emotionen und Gefühle Mitunter werden die beiden Begrifflichkeiten, Emotionen und Gefühle, miteinander verwechselt. Es erscheint mir daher angebracht, auf diese beiden Begriffe einzugehen und diese näher zu erläutern. Dass beide miteinander zusammenhängen wird in der folgenden Definition nach Brandstätter erklärt: „Emotionen haben subjektive ehrfahrbare Gefühle und objektiv erfahrbare Komponenten, die zielgerichtetes Verhalten begleiten bzw. fördern, dass dem Organismus eine Anpassung seiner Lebensbedingungen ermöglicht.“ Und darin liegt genau das „Problem“. Wir reagieren mit Angst, Hass, Zorn, Ekel, Neid, Liebe, Freude oder Hoffnung auf Ereignisse in unserem Leben, in unserem Umfeld und auch auf Dinge, die in der Welt passieren. Seit der Menschheit Gedenken ist man bemüht, die menschlichen Emotionen und Gefühle zu erforschen. Philosophen, Psychater und Psychologen und auch Dichter, versuchen sich in der Erklärung dieser scheinbaren Mysterien. Die im vorhergehenden Absatz beschriebenen Emotionen, werden als Grundemotionen bezeichnet. Dazwischen befinden sich zahlreiche Weitere. Grundemotionen Angst Hass Zorn Ekel Neid Liebe Freude Hoffnung Im Grunde ist keine Emotion als negativ zu bewerten, auch wenn wir die eine oder andere so wahrnehmen. Jede einzelne von ihnen hat ihre Daseinsberechtigung. Emotionen geben den Dingen, Erlebnissen und Begegnung einen bestimmten Sinn und Inhalt, eine Bedeutung. Ein ganz besonderer Vertreter ist z. B. die Angst. Natürlich fühlt sich diese Emotion nicht so toll an, weswegen wir dazu neigen, die Angst als besonders negativ zu empfinden. Dabei sollten wir uns bewusst machen, dass Angst auch eine sehr nützliche Emotion ist, denn ohne die Angst, die Menschheit gar nicht existieren würde. Das Gefühlsrad hilft Ihnen zu lernen, Gefühle und Emotionen, welche uns mit Dingen, Situationen und Menschen verbinden, offenzulegen, darüber zu sprechen und zu klären. Meline Rossille
m
e
l
r
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besorgt
misstrauisch
hilflos
mutlos
Abscheu
fröhlich
zärtlich
leidenschaftlich
dankbar
glücklich
eifersüchtig
aggressiv
unglücklich
eifersüchtig
*Gefühle
Was ist das Gefühlsrad? Das Gefühlsrad ist ein visuelles Kommunikationsmittel in Form einer runden Scheibe. Auf dieser Scheibe sind Felder und Zonen sternenförmig angelegt. Die Gliederung erinnert an die Speichen eines Rades, was diesem Gesprächsinstrument vermutlich den Namen Gefühlsrad eingebracht hat. Die Kreissegmente sind zumeist in unterschiedlichen Farben gestaltet, deren textlicher Inhalt verschiedene Gefühle wiedergeben. Daneben gibt es weitere Felder, welche die Stärke des jeweiligen Gefühles bestimmen. In der Mitte im Zentrum des Gefühlsrades befindet sich ein Feld, die so genannte Ruhezone. Das Gefühlsrad wurde in den USA als Kommunikationsmittel in Konfliktgesprächen entwickelt. Das beinahe spielerisch eingesetzte Gefühlsrad dient als Offerte zu einer offenen und freien Kommunikation mit einem oder mehreren Gesprächs- oder Konfliktpartnern. Vor allem geht es über das freie Reden über Gefühle oder sich Bewusstwerden bestimmter Gefühle. Wie wird das Gefühlsrad in der Praxis eingesetzt? Das Gefühlsrad bildet den Mittelpunkt, quasi das Zentrum der Sitzung. Die Parteien, bestehend aus zwei bis maximal 7 Personen setzen sich um das Gefühlsrad. Die Positionierung sollte nach Möglichkeit so optimiert sein, dass sich die Beteiligten direkt anschauen können. In der Session sollen die Gefühle auf dem Gefühlsrad markiert werden. Für die Markierung werden Chips, kleine Steinchen oder auch Knöpfe verwendet, welche auf das entsprechende Feld gelegt werden. Man sollte sich bewusst sein, dass Menschen mehrere Gefühle gleichzeitig haben können. Diese Gefühle dürfen auch widersprüchlich zueinander sein. Das mag irritierend wirken, ist aber völlig normal. Nach der Bestandsaufnahme und der Offenlegung der Gefühle, können nun die Gefühle verbalisiert werden. Letztendlich geht es um Kommunikation, die durch das „Spiel“ mit dem Gefühlsrad in Gang gesetzt werden soll. Die Gefühle können begründet, interpretiert und näher erörtert werden. Das Gegenüber kann Fragen stellen und seinerseits seine Gefühle offenbaren. Hier können sich die Partner oder Parteien laufend abwechseln oder es sprechen die Diskutanten nacheinander. Emotionen und Gefühle Mitunter werden die beiden Begrifflichkeiten, Emotionen und Gefühle, miteinander verwechselt. Es erscheint mir daher angebracht, auf diese beiden Begriffe einzugehen und diese näher zu erläutern. Dass beide miteinander zusammenhängen wird in der folgenden Definition nach Brandstätter erklärt: „Emotionen haben subjektive ehrfahrbare Gefühle und objektiv erfahrbare Komponenten, die zielgerichtetes Verhalten begleiten bzw. fördern, dass dem Organismus eine Anpassung seiner Lebensbedingungen ermöglicht.“ Und darin liegt genau das „Problem“. Wir reagieren mit Angst, Hass, Zorn, Ekel, Neid, Liebe, Freude oder Hoffnung auf Ereignisse in unserem Leben, in unserem Umfeld und auch auf Dinge, die in der Welt passieren. Seit der Menschheit Gedenken ist man bemüht, die menschlichen Emotionen und Gefühle zu erforschen. Philosophen, Psychater und Psychologen und auch Dichter, versuchen sich in der Erklärung dieser scheinbaren Mysterien. Die im vorhergehenden Absatz beschriebenen Emotionen, werden als Grundemotionen bezeichnet. Dazwischen befinden sich zahlreiche Weitere. Grundemotionen Angst Hass Zorn Ekel Neid Liebe Freude Hoffnung Im Grunde ist keine Emotion als negativ zu bewerten, auch wenn wir die eine oder andere so wahrnehmen. Jede einzelne von ihnen hat ihre Daseinsberechtigung. Emotionen geben den Dingen, Erlebnissen und Begegnung einen bestimmten Sinn und Inhalt, eine Bedeutung. Ein ganz besonderer Vertreter ist z. B. die Angst. Natürlich fühlt sich diese Emotion nicht so toll an, weswegen wir dazu neigen, die Angst als besonders negativ zu empfinden. Dabei sollten wir uns bewusst machen, dass Angst auch eine sehr nützliche Emotion ist, denn ohne die Angst, die Menschheit gar nicht existieren würde. Das Gefühlsrad hilft Ihnen zu lernen, Gefühle und Emotionen, welche uns mit Dingen, Situationen und Menschen verbinden, offenzulegen, darüber zu sprechen und zu klären. Meline Rossille *Gefühle
zärtlich
glücklich
besorgt
misstrauisch
unglücklich
fröhlich
Abscheu
hilflos
aggressiv
dankbar
eifersüchtig
leidenschaftlich
mutlos
*Gefühle